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N64-Zelda-Majoras-Mask
Die europaische Verpackung
EntwicklerNintendo
HerausgeberNintendo
VorfolgerOcarina of Time
ReleaseJPN:27.April 2000

USA:26.Oktober 2000 EUR:17.November 2000

AUS:16.November 2000
GenreAction-Adventure
PlattformenN64, GCN, VC

The Legend of Zelda: Majora's Mask wurde am 17. November 2000 als sechster Teil der The-Legend-of-Zelda-Reihe veröffentlicht und ist der zweite Titel in dieser Serie, der auf der Nintendo-64-Plattform erschien. Der Titel fand weltweit 3,36 Millionen Käufer.[1]

2003 erschien Majora's Mask zusammen mit Ocarina of Time, The Adventure of Link und The Legend of Zelda auf einer limitierten Collector's Edition für die Nachfolge-Konsole Nintendo Gamecube. 2009 wurde es als Virtual-Console-Spiel für die Konsole Wii veröffentlicht. Die Spielesammlung erhielt eine PEGI-Einstufung „7+“, die Wii-Veröffentlichung „12+“.

Das Spiel ist für 1.000 Punkte zu erwerben. Man benötigt den Classic-Controller oder den Gamecube-Controller.

Protagonist ist der junge Link, der in einer dreitägigen Zeitschleife das Herabstürzen des Mondes auf eine Stadt verhindern und hierfür vier bewachte Tempel meistern sowie verschiedenen Figuren aus ihren individuellen Nöten helfen muss.

Handlung

Die Intro-Sequenz des Spiels fasst kurz den Inhalt des vorhergehenden Zelda-Titels Ocarina of Time zusammen und erläutert, dass sich der junge Link nun auf der Suche nach einem treuen Freund befindet, der ihm vormals zu Seite stehenden, kleinen beflügelten Fee Navi. In einem Wald wird Link vom Horror Kid, einem kindlichen Kobold, überfallen und seiner Okarina der Zeit beraubt. Das Horror Kid trägt Majoras Maske, ein beseeltes, böswilliges Objekt, welches die Handlungen seines Trägers beeinflusst. Bei der Verfolgung des Diebs gerät Link in eine andere Welt namens Termina. Er wird vom Horror Kid in ein kleines Deku-Kind verwandelt und findet sich kurze Zeit später innerhalb eines Wassermühlwerks wieder. Hier trifft er auf einen reisenden Maskenhändler, der sich als eigentlicher Besitzer von Majoras Maske zu erkennen gibt und Link anbietet, ihm in seine ursprüngliche Gestalt zu verhelfen, wenn Link dafür seine Maske vom Horror Kid wiederbeschafft. Der Maskenhändler gewährt Link für diese Aufgabe einen Zeitraum von 72 Stunden, bevor er seine Reise wiederaufnehmen möchte.

Link verlässt den Uhrturm und findet sich mitten in Unruhstadt wieder, einer zentral in Termina gelegenen Ortschaft. Nach einigen Nachforschungen bringt Link den Standort des ansässig als Unruhestifter bekannten Horror Kids in Erfahrung. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass das Horror Kid den Mond auf einen Kollisionskurs mit Unruhstadt beschwört und dass der Einschlag mit dem Ablaufen der vom Maskenhändler vorgegebenen Frist zusammenfällt. Der Mond trägt im Spiel ein unbewegliches Gesicht aus Augen, Nase und geöffnetem Mund und hat einen Durchmesser, welcher die Breite der kleinen Ortschaft nur leicht übersteigt.

In der letzten Nacht vor der Endzeit gelingt es Link, dem Horror Kid gegenüberzutreten, kann ihm aber mit seinen Angriffen nichts anhaben. Jedoch kommt er wieder in den Besitz seiner Okarina. Link spielt darauf ein altes Lied, die Hymne der Zeit, welches ihn in die Mühle zu dem Zeitpunkt seines ersten Treffens mit dem Maskenhändler transportiert, drei Tage vor Einschlag des Mondes auf Unruhstadt. Der Maskenhändler lehrt ihn das Lied der Befreiung, mit dem er Magien in Masken bannt, wodurch er seine Pflanzenform in eine Deku-Schale ablegt und seine menschliche Gestalt wiederannimmt. Fortan kann Link durch Aufsetzen dieser Maske frei in seine Deku-Gestalt wechseln. Der Maskenhändler, der sich offenbar seiner ursprünglichen Unterredung mit Link bewusst ist, erwartet von diesem nun, wie verabredet, Majoras Maske und gerät außer sich, als er feststellen muss, dass Link diese nicht bei sich hat. Er bittet Link inständig, die Maske zu beschaffen, da sonst ein großes Unglück passieren würde.

Da es Link nun, in seiner menschlichen Form, als Waffenträger gestattet ist, die Stadt zu verlassen, macht er sich auf, die vier Gebiete nördlich, östlich, südlich und westlich von Unruhstadt zu erkunden; in diesen befindet sich jeweils ein großangelegter Tempel, wo es einen Wächter zu besiegen gilt, um einen von vier Giganten zu erwecken, die die Schutzgötter von Termina darstellen. Um Zugang zu dem jeweiligen Tempel zu erhalten, muss Link davor einigen Bewohnern dieser Gebiete aus ihren individuellen Nöten helfen. Diese resultieren meist aus Streichen des Horror Kids oder veränderten Umweltbedingungen, wobei letztere ihren Ursprung im anliegenden Tempel haben. Dabei erhält er auch zwei weitere gestaltwandelnde Masken, sodass er sich als einen verstorbenen Goronen namens Darmani und den als vermisst geltenden Zora-Musiker Mikau ausgeben kann. Zusammen mit seiner Deku-Gestalt ermöglichen ihm diese Identitäten bei den betreffenden Völkern einen höheren Handlungsfreiraum und Zugang zu vertraulichen Informationen, die den Weg zum jeweiligen Tempel ebnen.

Nachdem Link alle vier Giganten erweckt hat, tritt er dem Horror Kid erneut in der letzten Nacht gegenüber. Mit einem Lied beschwört er die vier Schutzgötter aus den vier Himmelsrichtungen herbei, die gemeinsam den Mond in seinem Fall auffangen und ihn über der Stadt in die Luft stemmen. Majoras Maske gibt sich als Individuum zu erkennen und löst sich vom Horror Kid, den Schwächen seines Trägers überdrüssig. Die Maske gelangt in das Innere des Mondes und erhöht dessen Gravitation, was die Kräfte der vier Giganten zu übersteigen droht. Link folgt Majoras Maske in den Mond, um sich auf einer weiten, grasbedeckten Ebene mit Vögeln und Schmetterlingen im Sonnenschein wiederzufinden. Vor ihm befindet sich ein einzelner, großer Baum auf einem Hügel, um den vier Kinder umherlaufen, die jeweils eine der vier Masken, die auch die Wächter der vier Tempel besaßen, tragen. Diese Kinder geben sich als Maskenhändler zu erkennen und bieten Link an, mit ihnen Verstecken zu spielen. Spielt Link mit ihnen, stellen sie ihm im Anschluss Fragen über Freundschaft, Gemeinwohl und Existenz. An der Wurzel des Baums sitzt ein fünftes Kind, welches Majoras Maske trägt. Willigt Link ein, mit ihm "Räuber und Gendarm" zu spielen, wechselt die Szenerie zu einem geschlossenen Raum, in dem Link gegen Majoras Maske in wechselnden Inkarnationen antritt.

Nach Links Sieg löst sich der finale Endgegner in gleißendem Licht auf und der Mond kehrt in seine Umlaufbahn zurück. Die Giganten vergeben dem Horrorkid und kehren an ihre Stätten zurück. Der Maskenhändler nimmt die nun leblose Maske in Gewahrsam und Link verlässt Termina.

Siehe auch:

Quellen

  • ign.com: Vortrag von Eiji Aonuma auf der Game Developers Conference 2004, unter Anderem zur Entwicklung von Majora's Mask (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • n-sider.com: Transkription einer Telefonkonferenz mit Shigeru Miyamoto (Producer/Supervisor), Eiji Aonuma (Game System Director) und Mitsuhiro Takano (Script Director) über die Entwicklung von Majora's Mask (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • gamecritics.com: Spielkritik vom 28. November 2000 (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • gamespot.com: Spielkritik vom 25. Oktober 2000 (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • gamigo.de: Spielkritik vom 3. Dezember 2000, festgehalten im Internet Archive (aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • gaming-age.com: Spielkritik vom 17. November 2000 (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)
  • ign.com: Spielkritik vom 25. Oktober 2000 (englisch, aufgerufen am 28. Januar 2009)

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